
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen insbesondere von Kindern in sozialen Brennpunkten zu leisten, indem wir vor Ort durch niedrigschwellige Mitmach-Aktionen - für alle Besucher, offen und kostenlos (auch Erwachsene) kulturelle Bildung im Bereich Architektur/künstlerisches Gestalten anbieten.
Wir erreichen Zielgruppen mit besonderem Handlungsbedarf, wie sozial benachteiligte, bildungsferne Schichten und MigrantInnen, sowie behinderte Menschen und Senioren, indem wir das Projekt als regelmäßigen kreativen Impuls über mehrere Jahre hinweg in sozialen Brennpunkten durchführen (z.B. in Berlin-Kreuzberg, Potsdam-Drewitz, Bremen-Tenever, Hamburg-Lurup, Hamburg-Altona und anderswo). Wir laden auch einige Kitas und Schulen aus wohlhabenderen Stadtteilen auf die Baustelle ein damit sich die Menschen dort begegnen. Als reisender Wanderzirkus fördern wir Gestaltungskompetenz und Persönlichkeitsentwicklung in enger Kooperation mit den jeweiligen Einrichtungen vor Ort.
Durch die Kooperation mit Kitas, Schulen, Familienzentren und Elternschulen im Stadtteil erreichen wir bereits kleine Kinder. Schon ab vier Jahren können sich Kinder mit ihren ErzieherInnen bzw. Eltern an dem gesamten Bauprozess beteiligen - vom Entwurf bis zum großen Bauwerk.
Pro Aktion erreichen wir in einem Zeitraum von zwei Wochen Bauzeit und einer Woche Ausstellungszeit 3-4.000 Besucher. Die Kinder und Jugendlichen kommen zu uns über die kooperierenden Schulen, Kitas, Elternschulen, Jugendhäuser, Behinderteneinrichtungen aus dem Stadtteil und zu gleichen Teilen in ihrer Freizeit mit Eltern, Großeltern und Freunden.
Die erfolgreiche Einbindung der Zielgruppe der sozial Schwachen in das Kunstprojekt ist nachgewiesen in der Wirksamkeitsabschätzung, Konzept- und Prozessevaluation durch das Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.